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18.09.06: Internationales Jugendturnier in Schaan

Wappen des Liechtensteiner Schachverbandes

Der Säntis-Grand-Prix beginnt traditionsgemäss mit dem stark besetzten internationalen Jugendturnier in Schaan (Liechtenstein). Dort erhalten unsere Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit starker internationaler Konkurrenz aus Ungarn, Deutschland und Österreich zu messen. Umso enttäuschender war für die Jugendleiter die diesmal ausgeprochen dürftige Teilnahme des Wiler Nachwuchses, was nur bedingt auf die am Samstag Vormittag stattfindende Thurgauer Schülermeisterschaft zurückgeführt werden kann. Man wächst mit der Herausforderung, und gerade Spieler aus Ungarn hat man nicht so häufig an heimischen Turnieren.
In der Kategorie U18 trat diesmal überhaupt kein Spieler aus der Wiler Jugend an, und so bleibt von dort nur zu vermelden, dass Georg Fröwis - der für uns SMM und SGM spielt - überlegener Sieger mit 6.5/7 wurde - wie übrigens auch seine Schwester Annika bei den Mädchen. Bei den Mädchen schlug sich Ronja Stahl wacker und erreichte als jüngste Teilnehmerin im Feld 2.5 Punkte.
In der Kategorie U14 war Joshua Grob mit 3.5 Punkten aus 7 Partien im Mittelfeld - eine ordentliche Leistung. Herauszuheben ist hingegen der erste seit kurzem im Verein spielende Gabriel Eschenmoser: Gabriel erschien erst am Sonntag (aus zeitlichen Gründen musste er die ersten drei Partien forfait geben), erspielte sich aber noch 3 Punkte aus den 4 Sonntagsrunden! Eine sehr gute Leistung. Dritter im Bund bei den U14 war Mersad Pidic, der ebenfalls noch nicht allzu lang im Verein ist. Umso erfreulicher, dass auch er immerhin 2 Punkte in einem sehr guten Feld erkämpfen konnte.
Die grössten Hoffnungen hatten wir noch bei den U10ern, konnten wir dort immerhin mit Jonas Roos und Fabian Welch die beiden besten U10er der letzten Säntis-Grand-Prix Saison ins Rennen schicken. Beide starteten am Samstag auch gut: Jonas mit 3/3 und Fabian mit 2/3, wobei er sich nur einem starken Ungarn geschlagen geben mussten. Am Sonntag verloren aber Beide den Faden, nachdem sie ihre erste Partie am Morgen gegen starke Gegner verloren hatten. Am Ende wurde Jonas mit 4/7 Elfter und Fabian mit 3/7 Neunzehnter. Da auch Fabians Bruder Gerold Welch ein sehr durchwachsenes Turnier spielte und 3/7 Punkte holte, reichte es auch in der Teamwertung knapp nicht zu einem Platz unter den ersten Drei: Wegen der schlechteren Buchholz-Wertung wurden die Wiler nur Vierte. Schliesslich kämpfte sich noch Gian-Andri Stahl wacker durchs Turnier, aber für den kleinen Bruder von Ronja kommen die Erfolge erst in der Zukunft.
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