24.03.2012: 7. Runde der SGM
Wil I beendete die Saison leider mit einer völlig überflüssigen und überraschenden Niederlage. Wohlmöglich war der Umstand, dass es um nichts mehr ging und man auf dem Papier dem Gegner klar überlegen war, kontraproduktiv für die Konzentration der Gastgeber. Entscheidend war, dass Vater und Sohn Welch nach jeweils gut verlaufener Eröffnung im Bestreben schneller Siege ihre Positionen überzogen und ausgekontert wurden. Man muss aber klar anerkennen, dass die erfahrenen Winterthurer eine blitzsaubere Leistung weit über ihren ELO-Zahlen boten und am Ende völlig verdient gewannen. Christian Jentgens und Thomas Müller kamen über ein Remis nicht hinaus. Einzig Turi Koller erspielte sich eine Gewinnstellung im Endspiel, übersah aber den sieg bringenden Plan und willigte in ein Remis ein. Dieser Wettkampf zeigte einmal mehr, dass man Partien erst einmal gewinnen muss.
Einzelresultate: Wil I - Winterthur ASK V 1.5 - 3.5
Christian Jentgens (1954) - Jakob Bachmann (1900) ½-½; Andreas Welch (2006) - Meinrad Kessler (1784) 0-1; Thomas Müller (1924) - Norbert Barz (1843) ½-½; Fabian Welch (1895) - Charles Nydegger (1688) 0-1; Arthur Koller (1799) - Ruhan Hajdari (1765) ½-½.
Auch Wil II erging es nicht besser. Gegen Aadorf blieb man ohne jeden Punktgewinn. Berni Nadler wurde der Verlust der Rochade zum Verhängnis, Remo und David Bernet verloren jeweils nach längerem Kampf. Bob Hutter hatte seine Chancen in dem Match, musste aber am Ende leider ebenfalls die Waffen strecken. Ein Dankeschön an David Bernet, der sein Amt als Mannschaftsleiter vorbildlich ausgeübt hat.
Einzelresultate: Wil II – Aadorf I 0 - 4
David Bernet (1689) - Volker Stief (-) 0-1; Bernhard Nadler (1510) - Samyo Bounlom (1777) 0-1; Remo Bernet (1508) - Raphael Golder (1722) 0-1 Robert Hutter (1415) - Fritz Zbinden (1497) 0-1.
Die SGM Saison der Senioren konnte mit einem Sieg beendet werden. Die Partien verliefen zu Gunsten der Wiler. Peter Brönnimann lieferte den ersten Punkt. Sein Gegner gab seine Dame für einen Turm, weil er sonst Matt gewesen wäre, und spielte weiter bis ihn Peter dann matt setzten konnte. Den zweiten Punkt erspielte Werner Stucki. Er konnte von seinem Gegner schon im 8. Zug eine Figur gewinnen. Werner spielte dann seine Partie ohne Fehler und dank der Figur mehr sicher zu Ende. Auch einen Sieg gibt es von Paul Sprenger zu vermelden. Er konnte sich einen Freibauern am Damenflügel erkämpfen und gewann dazu noch einen Turm, vorauf seine Gegnerin aufgab. Joachim Lüthi kam nicht so richtig in die Gänge, und bot seinem Gegner trotz der etwas besseren Stellung remis an. Danach genossen die Wiler den Spagetthiplausch vom Schachclub Gonzen und feierten den 4. Schlussrang in der Tabelle.
Einzelresultate: Gonzen III - Wil III 0.5 - 3.5
Daniel Wagner (1686) - Werner Stucki (1696) 0-1; Gerhard Bucher (-) - Peter Brönnimannn (1637) 0-1; Angela Silvia Schawalder - Paul Sprenger (1400) 0-1; Sven Bartholet (1412) - Joachim Lüthi (1482) ½-½.
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03.03.2012: Bericht von der 6. Runde
Angesichts der Tabellensituation ist bei Wil I wohl bereits etwas die Luft raus. Andererseits musste man einmal mehr personelle Ausfälle konstatieren, die in engen Kämpfen nur schwer zu kompensieren sind. Nichtsdestoweniger war die Niederlage gegen Flawil zumindest vermeidbar. Hannes Roth gab einen Bauern für Initiative. Aber der bester Flawiler Fredi Dönni liess diese Initiative nie gefährlich werden und brachte seinen materiellen Vorteil souverän nach Hause. Als dann auch noch Peter Fässler gegen den jungen Stefan Kurz seine Stellung überzog und klassisch ausgespielt wurde, brannte es auf Wiler Seite lichterloh. Turi Koller gelang zwar mit konzentriertem Spiel das 1:2, aber nun mussten noch zwei Siege her. Andreas Welch riskierte daher einen Königsangriff und wurde belohnt: Unter dem Druck übersah der Flawiler Mannschaftsführer Thomas Würth eine tödliche Taktik – 2:2. Leider erwischte aber Fabian Welch einen schlechten Tag. In einer scharfen Königsindisch-Stellung kam ihm durch starkes Spiel seines Gegners ein Bauer abhanden. Das entstehende Endspiel war wohl nicht mehr zu halten. Damit ist die Abschlussrunde nun auch theoretisch bedeutungslos geworden.
Einzelresultate: Flawil I - Wil I 3:2
Alfred Dönni (2014) - Johannes Roth (1831) 1-0; Thomas Würth (1896) - Andreas Welch (1970) 0-1; Stefan Kurz (1891) - Peter Fässler (1871) 1-0 Markus Jenni (1898) - Fabian Welch (1880) 1-0; Stefan Schärli (1546) - Arthur Koller (1807) 0-1.
Wil 2 musst auswärts gegen eine an allen 4 Brettern mindestens 100 Elo mehr aufweisenden Gegner antreten. Umso überraschender kam der schnelle Sieg von Beni am letzten Brett gegen einen deutlich stärker eingestuften Gegner, welchen er in 15 Zügen überspielte! Das war es aber schon mit den positiven Nachrichten. Remo musste schon früh eine Figur geben, was dann relativ rasch die Partie kostete. Dominik hatte Probleme, richtig aus der Eröffnung zu kommen, weshalb ihn sein Gegner unter Druck setzen konnte. In der Folge verpasste er noch eine bessere Fortsetzung und musste die Partie ebenfalls aufgeben. Also kam es am Ende auf das erste Brett an, an welchen David im Mittelspiel souverän 2 Bauern gewann. Nach mehr als 4 Stunden übersah er dann aber einen Konter und seine Stellung viel zusammen wie ein Kartenhaus. Es sollte heute einfach nicht sein.
Einzelresultate: Winterthur ASK VII -Wil II 3:1
Patrik Zoller (1761) - David Bernet (1624) 1-0; Till Roost (1712) - Dominik Flammer (1578) 1-0; Bruno Saxer (1649) - Remo Bernet (1497) n1-0; Serge Biolley (1668) - Bernhard Nadler (1468) 0-1.
Die Begegnung gegen March-Höfe startete für die Wiler gut. Peter Brönnimann gewann im 14. Zug eine Figur, worauf sein Gegner die Partie sofort aufgab. Den zweiten Punkt schien am ersten Brett Werner Stucki einzufahren. Nach einer verrückten Eröffnung lag er mit einem Turm und Läufer vorn. Leider übersah er eine Mattkombination des Gegners, und so stand es 1:1.
Den nächsten Punkt für die Wiler sicherte Andras Schneider. Er dominierte seinen Gegner und konnte ihn Matt setzen. Den Sieg für Wil sicherte Joachim Lüthi: Er bewahrte im Endspiel
die nötige Ruhe, konnte einen Bauern umwandeln und die Partie für sich entscheiden.
Einzelresultate: March-Höfe III - Wil III 1:3
Fabio Gartenmann (1572) - Werner Stucki (1755) 1-0; Fabian Bänziger (1596) - Peter Brönnimann (1627) 0-1; Michael Senn (1422) - Andreas Schneider (1507) 0-1; Philipp Duss (-) - Joachim Lüthi (1512) 0-1.
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18.02.2012: Bericht zur 5. Runde
Der Wettkampf zwischen Wil und Kreuzlingen wurde das erwartete enge Match. An allen Brettern wurde hart gekämpft, und das Schlachtenglück wendete sich gleich mehrmals. An Brett 1 neutralisierten sich die beiden Topspieler und einigten sich als Erste auf Remis. An den hinteren Brettern hatte Jérôme Sieber ein ausgeglichenes Endspiel, während Fabian Welch den gegnerischen Druck abschütteln und eine Stellung mit einem Mehrbauern (allerdings gegen das Läuferpaar) erreichen konnte. An den Brettern 2 und 3 standen die Gastgeber allerdings unter erheblichem Druck. Thomas Müller war in eine Wolga-Gambit-artige Stellung geraten, ohne einen Bauern dafür zu haben. Andreas Welch lag unter einem äusserst heftigen Königsangriff. Umso schlimmer für die Äbtestädter, als Jérôme sein Endspiel sogar verlor und Fabian ein Dauerschach und damit die Punkteteilung zulassen musste. Aber nun zeigten Thomas und Andreas ihre Kämpferqualitäten: Thomas befreite sich mit geduldigen Spiel und hatte am Ende ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern auf dem Brett, das Remis gegeben wurde. Andreas Konter im Zentrum brachte in beidseitig hoher Zeitnot sogar den vollen Erfolg: Als sich der Rauch verzogen hatte, verblieben dem Wiler Präsidenten zwei Mehrbauern.
Einzelresultate: Wil I - Bodan II 2.5 - 2.5
Christian Jentgens (2013) - Jürg Morf (1985) ½-½; Andreas Welch (1970) - Martin Hirzel (1912) 1-0; Thomas Müller (1897) - Ralf Heckmann (1868) ½-½; Fabian Welch (1880) - Bernd Redlich (1887) ½-½, Jérôme Sieber (1827) Joachim Schmid (1814) 0-1.
NACHTRAG: Wil I-Bodan II wird offiziell mit 3:2 gewertet, da der Gegner von Fabian nicht spielberechtigt war.
Wil II verlor erwartungsgemäss gegen das stärkere Toggenburg II. Kapitän David Bernet brachte sein Team zwar mit einem tollen Rochadeangriff in Führung. Allerdings waren die Wiler an den Mittelbrettern nicht in der Lage, ihre stärkeren Gegner im Zaum zu halten. Es hätte nun schon einer Sensation durch den Junior Henrik Jentgens bedurft, um einen Punkt in Wil zu behalten. Und tatsächlich hatte sich Henrik eine sehr gute Stellung herausgearbeitet. An der entscheidenden Stelle fand der Junior allerdings nicht die richtige Fortsetzung. Wie so oft im Schach schwang darauf das Pendel erbarmungslos in die andere Richtung. Schade, wir hätten Henrik den Erfolg sehr gegönnt – aber die Ansätze sind eindeutig verheissungsvoll.
Einzelresultate: Wil II - Toggenburg II 1 - 3
David Bernet (1624) - Walter Huber (1573) 1-0; Bernhard Nadler (1468) - Armin Gimmi (1696) 0-1; Remo Bernet (1497) - Josef Grämiger (1730) 0-1; Henrik Jentgens (1276) - Agim Hamdiji (1417) 0-1.
Auch Wil III musste sich einem deutlich stärkeren Gegner beugen. Paul Blumer hielt mit seinem Sieg zwar das Match offen, aber nach den Niederlagen von Paul Sprenger und Walter Kaiser musste Werner Stucki alles riskieren, um ein 2:2 zu sichern. Leider gelang ihm das nicht.
Einzelresultate: Wil III - Rheintal II 1 - 3
Werner Stucki (1755) - Enrique Lorita (1810) 0-1; Paul Sprenger (1385) - Pius Steiger (1707) 0-1; Paul Blumer (1349) - Mario Milo (1521) 1-0; Walter Kaiser (1488) - Franz Roscher (1503) 0-1.
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4. Runde vom 28.01.2012
Das Spitzenspiel in der 2. Regionalliga mussten die Gastgeber urlaubsbedingt ersatzgeschwächt bestreiten. Dies bedeutete leider, dass die Gäste an vier Brettern deutliche ELO-Vorteile hatten und somit bereits von Beginn an die Vorzeichen für den SC Wil nicht gut standen. Dennoch entwickelte sich ein spannender Spitzenkampf, in welchem an jedem Brett hart gekämpft wurde. Nach etwas mehr als 3 Stunden gab es die erste Entscheidung: Hannes Roth versuchte den Druck auf seine Stellung durch eine Kombination zu entschärfen, bei welcher er die Dame für zwei Türme erhielt. Leider erwiesen sich die Türme des Gegners im Verbund mit einem Läufer als stärker – Hannes musste die Waffen strecken. Danach kam es zur Vorentscheidung: Am einzigen ELO-mässig ausgeglichenen Brett unterlief Thomas Müller in der Eröffnung eine Ungenauigkeit. Sein Gegner liess ihn danach nicht mehr aus der Umklammerung und erbeutete mit einem schönen Angriff den zweiten Punkt für die Gäste. Als dann auch noch Fabian Welch das Eindringen der gegnerischen Figuren in seine Stellung zulassen musste, war die Entscheidung zu Ungunsten der Gastgeber gefallen. Das nützte es nichts mehr, dass Andreas Welch am Spitzenbrett seinen starken Gegner nicht nur neutralisieren konnte, sondern im Endspiel sogar erst einen Bauern und anschliessend den Sieg errang. Leider überzog Turi Koller seine zeitweise gute Stellung noch und verlor ebenfalls. Alles in allem am heutigen Tag eine verdiente Niederlage, die aber doch etwas zu hoch ausgefallen ist.
Einzelresultate: Wil I - SprengSchach Wil II 1 : 4
Andreas Welch (1970) - Holger Just (2131) 1-0; Thomas Müller (1897) - Dominik Bosshard (1887) 0-1; Fabian Welch (1880) - Hans Karrer (2024) 0-1; Johannes Roth (1831) - Roger Bundi (1966) 0-1; Arthur Koller (1807) - Erik Seiler (1940) 0-1.
Auch Wil II musste sich geschlagen geben: David Bernet konnte am ersten Brett im Turmendspiel ein schlechteres Turmendspiel zwar halten. Aber Remo Bernet und Berni Nadler verloren ihre Partien. Da war die Partie am zweiten Brett bedeutungslos geworden. Jeannine Schweizer hatte dort ein Springerendspiel mit einem Mehrbauern erspielt, stellte aber dann zu fortgeschrittener Stunde ihre Gewinnbemühungen ein.
Einzelresultate: Wil II - Schaffhausen Munot IV 1 : 3
David Bernet (1624) - Hans-Peter Meier (1644) ½-½; Jeannine Schweizer (1668) - Laurenz Albicker (1506) ½-½; Remo Bernet (1497) - Walter Liver (1589) 0-1; Bernhard Nadler (1468) - Karl Huss (1466) 0-1.
Auch unsere Senioren erwiesen sich als perfekte Gastgeber und gaben den Herisauern die Punkte als Präsent mit auf den Heimweg. Lediglich Werner Stucki punktete am ersten Brett. An den anderen Brettern mussten sich die Wiler nach hartem Kampf geschlagen geben, wobei Joachim Lüthi allerdings durchaus seine Chancen hatte, sie aber nicht nutzen konnte.
Einzelresultate: Wil III – Herisau I 1 : 3
Werner Stucki (1755) - Gilles Caillet (1495) 1-0; Paul Blumer (1349) - Max Bolliger (1728) 0-1 ; Paul Sprenger (1385) - Rosam Looser (1655) 0-1; Joachim Lüthi (1512) - Erwin Fritz (1649) 0-1.
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3. Runde vom 07.01.2012
Zum dritten Mal in Folge siegte Wil I in der SGM mit 4.5:0.5. Bereits früh brachte Thomas Müller unser Team in Führung, nachdem sein Gegner eine taktische Wendung und den damit verbundenen Figurenverlust übersehen hatte. Etwas später fuhr Fabian Welch den ganzen Punkt ein. Er hatte seinen Gegner von Beginn an unter Druck gesetzt. In bereits schwieriger Stellung liess sich der Schaffhauser auf eine Kombination ein, die gewaltig nach hinten los ging. Am Ende hatte Fabian zwei Figuren mehr. Angesichts dessen bot der Teamchef der Gastgeber am Spitzenbrett in ausgeglichener Stellung Remis, was einer Kapitulationserklärung gleich kam, da hinten keine zwei Siege für Schaffhausen zu erwarten waren. In der Tat konnte Turi sein Gambitspiel am Ende mit Erfolg krönen, als er seinen h-Bauern zur Dame umwandelte. Als dann auch noch Hannes Roth seinen Gegner mit furiosem Angriffspiel überrollte, war das Wiler Standardresultat in dieser Saison einmal mehr erreicht.
Einzelresultate:: Schaffhausen Munot II - Wil I 0.5 - 4.5
Maurus Meier (1880) - Andreas Welch (1976) ½-½; Bernhard Brodowsky (1824) - Thomas Müller (1888) 0-1; Markus Bossert (1699) - Fabian Welch (1865) 0-1; Romolo Taraborrelli (1657) - Johannes Roth (1845) 0-1; David Ogg (1602) - Arthur Koller (1807) 0-1.
Wil II bekam es mit dem erwartet starken Gegner aus Romanshorn zu tun. Der Elo-Schnitt unseres Gegners war etwa 400 höher als unserer. So nahm das Spiel auch den erwarten Lauf. Bob und David mussten nach kurzer Zeit bereits die Segel streichen. Dominiks Gegner hat lange Zeit Mühe, ins Spiel zu finden. Leider musste aber auch Dominik nach einem Fehler seinem Gegner die Hand reichen. Da war noch Bernhard: Er konnte seinen Gegner zwar lange fordern, am Ende konnte aber auch er nichts mehr an der 4-0 Niederlage ändern. Es werden zum Glück auch noch schwächere Gegner folgen.
Einzelresultate: Romanshorn I - Wil II 4 - 0
Hanspeter Heeb (1990) - David Bernet (1615) 1-0; Peter Eberle (1984) - Dominik Flammer (1557) 1-0; Armin Limacher (1805) - Robert Hutter (1443) 1-0; Beat Meier (1873) - Bernhard Nadler (1422) 1-0.
Ein Akt grosser sportlicher Fairness ist vom Wettkampf zwischen Wil III und Romanshorn zu berichten: Während der Anreise erlitt ein Wiler Spieler einen Zusammenbruch und musste von seinem Teamkapitän zum Notarzt gebracht werden. Die Romanshorner bestanden allerdings nicht auf einem Forfait-Sieg (es standen nur noch 2 Wiler Spieler parat), sondern stimmten grosszügig einer Verschiebung des Matches auf den nächsten Mittwoch zu. Ein grosses Lob und Dankeschön nach Romanshorn!
Nachtrag: Mittlerweile wurde die Partie nachgeholt. Die Wiler bedankten sich für die sportliche Fairness, indem sie den Gastgebern die Punkte überliessen. Dafür sorgte Teamchef Werner Stucki höchstpersönlich, der die einzige Partie verlor – ausgerechnet an dem einzigen Brett, wo die Wiler eine klare ELO-Überlegenheit hatten. An den anderen Brettern trennte man sich jeweils schiedlich und friedlich.
Einzelresultate: Romanshorn II - Wil III 2.5 - 1.5
Anton Knecht (1557) - Werner Stucki (1753) 1-0; Fredy Müller (1577) - Hans Joseph (1471) ½-½; Daniel Rast (1282) - Paul Sprenger (1370) ½-½; Alfred Meier-Manetsch (1557) - Paul Blumer (1349) ½-½.
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2. Runde vom 03.12.2011
Am zweiten Spieltag konnten alle drei Wiler Teams zu Hause gewinnen. Am ereignislosesten verlief der Wettkampf von Wil I: Die Gegner traten nur zu Dritt an, und nach dem schnellen Sieg von Thomas war sämtliche Restspannung gelöst. Ein Sieg von Jérôme und ein etwas ärgerliches Remis von Andreas führten zum klaren Sieg.
Einzelresultate: Wil I – Steckborn I 4.5 - 0.5
Andreas Welch (1976) - Frank Wittig (1631) ½-½; Thomas Müller (1888) - Heinz Aklin (1769) 1-0; Fabian Welch (1865) - Max-Konrad Bodenmann (1645) FF 1-0; Jérôme Sieber (1813) - Rolf Zahner (1608) 1-0; Arthur Koller (1807) FF 1-0.
Weitaus spannender war das Match von Wil 2 gegen Embrach 2: Bob Hutter liess sich von seinem Gegner, der offensichtlich so schnell wie möglich zu seinem Sudoku zurückkehren wollte, zum Schnellspielen verleiten. Dies konnte ihm erst den Turn und kurz der Mannschaft einen Punkt. Remo glich mit einem souveränen sieg den Wettkampf wieder aus, und David neutralisierte am Spitzenbrett den besten gegnerischen Spieler. So lag die Verantwortung bei Dominik. Der Wiler kam hervorragend aus der Eröffnung und stand verheissungsvoll, als ihm die Qualität abhanden kam. Im anschliessend sehr intensiv geführten Spiel verbrauchte sein Gegner viel Zeit, ohne einen Gewinnweg zu finden. Dennoch kam es sehr überraschend, als der Embracher für seinen letzten Sieg mehr als die ihm noch zur Verfügung stehenden 2 Minuten investierte und dafür mit dem dicken Minus auf der Uhr bestraft wurde: Zeitüberschreitung. So konnten die Wiler sogar beide Punkte in der Äbtestadt behalten.
Einzelresultate: Wil II - Embrach II 2.5 - 1.5
David Bernet (1615) - Peter Gohl (1835) ½-½; Dominik Flammer (1557) - Jakob Briner (-) 1-0; Remo Bernet (1495) - Ruth Schoch (1382) 1-0; Robert Hutter (1443) - Peter Schnurrenberger (1302) 0-1.
Auch unsere senioren verteilten keine Gastgeschenke: Werner und Peter siegten an den vorderen Brettern souverän und schnell. Leider konnte Paul seinen Expolit aus der ersten Runde nicht wiederholen: Diesmal liess ihn sein Gegner aus der 1600er-Region der Führungsliste keine Chance. Dafür aber liess Joachim Lüthi einmal mehr nichts anbrennen. Er überspielte seinen Gegner und vermehrte seinen materiellen Vorteil immer mehr, bis dem Bündner die Lust am Weiterspielen verging.
Zur Belohnung ging man geschlossen zum Nachtessen in den Rebstock.
Einzelresultate: Wil III – Prättigau I 3 - 1
Werner Stucki (1753) - Sandro Flury (1613) 1-0; Peter Brönnimann (1619) - Jakob Roffler (1482) 1-0; Paul Sprenger (1370) - Hans-Rudolf Jordi (1631) 0-1; Joachim Lüthi (1491) - Ulrich Sieber (1407) 1-0.
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1. Runde vom 12.11.2011
Mit einem souveränen Auswärtssieg startete Wil I in die neue Saison. Auch wenn man ELO-mässig der klare Favorit war, müssen auch solche Kämpfe erst einmal gewonnen werden. Aber die Wiler spielten sehr konzentriert und gingen nach 1.5 h in Führung: Andreas Gegner zeigte sich den taktischen Verwicklungen nicht gewachsen und verlor die Dame. Bald darauf doppelte Christian Jentgens am Brett 1 nach. Auch hier machte sich taktische Überlegenheit bezahlt. Unsere Junioren waren allerdings derart konzentriert, dass sie in Zeitnot gerieten und so für etwas Spannung sorgten. Jérôme lieferte aber eine starke Leistung ab und liess sich von seinem zähen, deutlich über seiner Wertzahl spielenden Gegner nicht aus dem Konzept bringen. Jérômes Sieg im Turmendspiel bedeutete gleichzeitig den Mannschaftssieg. Thomas konnte gegen den stärksten Spieler der Gastgeber seine leicht bessere, aber nur schwer verwertbare Stellung Remis geben. Bei Fabian hatte sich in der Zeitnotphase die Position ebenfalls geklärt: Es blieb ein für den Wiler besseres, aber objektiv unentschiedenes Turmendspiel auf dem Brett. Es zeigte sich jedoch einmal mehr, dass das Studium von Endspielen manchen Punkt einbringen kann. Fabians Gegner veirrte sich im Endspieldschungel und musste bald darauf die Waffen strecken.
Einzelresultate: Nürensdorf–Bassersdorf I - Wil I 0.5:4.5
Yehezkel Barzilay (1815) - Christian Jentgens (1998) 0-1; Ignaz Kutej (1629) - Andreas Welch (1977) 0-1; Seppo Hapuoja (1921) - Thomas Müller (1888) ½-½; Pirmin Kottmann (1805) - Fabian Welch (1841) 0-1; Hans Meier (1515) - Jérôme Sieber (1813) 0-1.
Gegen eine leicht stärke Mannschaft aus Degersheim holte Wil II immerhin ein Unentschieden. Remo konnte seinen Gegner aus der Eröffnung heraus unter Druck setzen, aber leider konnte sich sein Gegner befreien. in der Folge verlor der Wiler zwei Bauern und kurz darauf die Partie. David verlor im Duell der Mannschaftsleiter kurze Zeit später in komplexer Stellung einen Springer und musste ebenfalls die Waffen strecken. Einzig Hanspeter hatte am ersten Brett einen schwächeren Gegner, welchen er auch überzeugend überspielte. So hing alles von Bernhard ab, und es sah nicht gut aus. Doch trotz Minusfigur konnte er den gegnerischen König stark unter Druck setzen. Sein 200 Elo-Punkte mehr aufweisender Gegner musste tatenlos zuschauen, wie es seinem König an den Kragen ging. Mit diesem schönen Sieg konnten die Wiler doch noch ausgleichen und brachten einen Mannschaftpunkt ins Trockene.
Einzelresultate: Degersheim I - Wil II 2:2
Roland Zumstein (1563) - Hanspeter Wehrli (1796) 0-1; Heinz Schoch (1751) - David Bernet (1683) 1-0; Florian Baumgartner (1651) - Remo Bernet (1495) 1-0; Guy Perdrizat (1682) - Bernhard Nadler (1403) 0-1.
Zu einem vor allem in dieser Höhe überraschenden Sieg kamen unsere Senioren am Bodensee. Joachim macht so weiter, wie er in der abgelaufenen SMM Saison aufgehört hat: Ohne Probleme gewinnt er seine Partie. Paul Sprenger konnte nach einer langen Durststrecke wieder einmal einen souveränen Sieg einfahren und das gegen einen 300 ELO-Piunkte mehr aufweisenden Gegner. Peter konnte trotz einem Bauern weniger seine Partie remis halten. Werner kam mit seinem Angriff am Königsflügel ins Stocken und einigte sich mit seinem Gegner auf ein Unentschieden. Somit ist das Seniorenteam mit einem 3 - 1 Sieg in die neue Saison gestartet.
Einzelresultate: Bodan III - Wil III 1:3
Gerhart Söll (1605) - Werner Stucki (1753) ½-½; Vincenz Reichmuth (1633) - Peter Brönnimann (1577) ½-½; Albert Den Dekker (1634) - Paul Sprenger (1362) 0-1 Hanspeter Portmann (1499) - Joachim Lüthi (1491) 0-1.
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